Andere Systeme dokumentieren nur, dass jemand eine Bahn gebucht hat oder selbst angibt, geschossen zu haben. Die Digitale Schießkladde dokumentiert manipulationssicher, dass Ihr Mitglied tatsächlich vor Ort war – mit handschriftlicher Unterschrift, direkt am Stand. Genau das zählt bei der behördlichen Überprüfung.
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Zugangsdaten erhalten Sie kostenlos auf Anfrage.
In der offenen Papierkladde liest jedes Mitglied mit, wer wann wie lange am Stand war. Die Digitale Schießkladde erfasst jeden Besuch einzeln und vertraulich – sichtbar nur für Vorstand, Schießleitung und Standaufsicht.
Schießsportverbände müssen bei den Bedürfnisprüfungen die schießsportlichen Aktivitäten ihrer Mitglieder über die letzten 24 Monate nachweisen (§ 15 WaffG i. V. m. § 4 Abs. 4 WaffG). Damit Ihr Verein die geforderten Bescheinigungen ausstellen kann, verlangen die Dachverbände eine lückenlose Führung der Vereins-Schießkladde.
Als Vorstand und Schießstandbetreiber tragen Sie dafür die Verantwortung. Eine Papierkladde lässt sich nachträglich verändern – und eine reine Online-Selbstauskunft des Schützen belegt nicht, dass er wirklich anwesend war.
Unser System macht die Erfüllung dieser Pflicht manipulationssicher und auf Knopfdruck nachweisbar – wie Sie die Pflicht erfüllen, bleibt Ihnen überlassen, aber sicher sollte es sein.
Zusätzlich prüft das System automatisch für jedes Mitglied einzeln, ob die gesetzliche Mindestaktivität nach § 14 Abs. 4 WaffG erreicht wird – und listet betroffene Mitglieder rechtzeitig auf, bevor es zum Problem wird.
In der klassischen Schießkladde kann jedes Mitglied lesen, wer wann wie lange am Stand war und was er trainiert hat. Das ist bequem – aber aus Sicht der DSGVO heikel.
Nicht das Aufschreiben ist kritisch, sondern die freie Einsehbarkeit für alle. Datenschützer sehen darin ein Spannungsverhältnis zu zwei Grundsätzen der DSGVO:
Die Digitale Schießkladde erfasst jeden Besuch einzeln und vertraulich. Kein Mitglied sieht mehr die Einträge der anderen.
Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und stellen keine Rechtsberatung dar. Für die datenschutzrechtliche Bewertung im Einzelfall ist der Verein als Verantwortlicher zuständig.
Ginge das nicht auch mit Papier? Grundsätzlich ja – etwa mit Einzelblättern und einem verschlossenen Einwurfkasten. Datenschutzrechtlich ist das ein gangbarer Weg. Nur: Es bedeutet weiterhin Zettelwirtschaft, manuelles Einheften, keine automatische § 14-Auswertung und keine Inaktivitätswarnung. Die digitale Lösung erfüllt denselben Datenschutz-Anspruch – und nimmt Ihnen zusätzlich die Arbeit ab.
Es gibt Buchungssysteme, Verwaltungs-Apps und digitale Schützenbücher. Aber nur ein System verbindet alles mit der echten Anwesenheitsprüfung vor Ort.
| Funktion | Buchungs-/ Verwaltungs-Apps |
Digitale Schützenbücher |
Digitale Schießkladde |
|---|---|---|---|
| Hardware vor Ort am Stand | ✕ | ✕ | ✓ |
| Geprüfte tatsächliche Anwesenheit | ✕ (nur Buchung) | ✕ (Selbstauskunft) | ✓ |
| Handschriftliche Unterschrift vor Ort | ✕ | ✕ | ✓ |
| RFID-Check-in für Mitglieder | teils | ✕ | ✓ |
| Vollständige Gästeerfassung mit Unterschrift | ✕ | ✕ | ✓ |
| Keine monatlichen Gebühren | ✕ (Abo) | teils | ✓ |
| Läuft lokal, keine fremde Cloud | ✕ | ✕ | ✓ |
| Automatische tägliche Datensicherung | ✕ | teils | ✓ |
Darstellung der typischen Marktkategorien. Funktionsumfang einzelner Anbieter kann abweichen.
Mitglieder melden sich kontaktlos per Schlüsselanhänger an. Bedienung direkt am 15,6-Zoll-Touchscreen – ohne Schulung verständlich.
Die Unterschrift wird mit dem Finger direkt auf dem Display erfasst – als rechtssicherer Beleg der tatsächlichen Anwesenheit.
Gäste werden vollständig erfasst: Name, Stand, Disziplin, Kaliber und Unterschrift – sauber dem einladenden Mitglied zugeordnet.
Tages-, Zeitraum-, Einzel- und Inaktivitätsberichte als PDF – auf Wunsch direkt aus der Anmeldung per E-Mail versendet. Die Inaktivitätsprüfung rechnet exakt nach § 14 Abs. 4 Satz 1 und 2 WaffG (mind. 1× pro Quartal oder mind. 6× je 12-Monats-Abschnitt), getrennt nach Kurz- und Langwaffen. Luftdruckwaffen werden automatisch korrekt ausgeschlossen.
Im Standard-Modus schließt das System offene Sitzungen nach 4 bzw. 8 Stunden automatisch und lückenlos ab. Vereine mit höheren Disziplin-Anforderungen können optional einen strikten Modus aktivieren: Mindestaufenthalt 20 Minuten, tägliche Admin-Prüfliste für vergessene Check-outs.
Wir individualisieren die Software für Sie: Vereinslogo und Kontaktdaten erscheinen auf dem Startbildschirm und in allen PDF-Exporten. Zentrale Vereinsmitteilungen lassen sich auf dem Startbildschirm anzeigen.
Interessenten und eingeladene Gastschützen lassen sich ganz ohne eigenen Transponder erfassen. Bei Gastschützen prüft das System anhand des Geburtsdatums automatisch die geltenden Altersgrenzen – inklusive Hinweis auf erforderliche Einverständniserklärung und Jugendtrainer.
Jede Nacht wird automatisch ein vollständiges Backup aller Mitglieder-, Besuchs- und Unterschriftsdaten erstellt. Ältere Sicherungen werden automatisch bereinigt – ein manuelles Backup ist jederzeit per Knopfdruck möglich.
Beim Check-In hat jeder Schütze die Möglichkeit, sich seinen Nachweis nach § 14 WaffG DSGVO-konform an seine eingegebene E-Mail Adresse zusenden zu lassen. Entweder als Gesamtnachweis oder getrennt nach Lang- und Kurzwaffen.
Vom Check-in am Stand bis zum fertigen PDF-Nachweis für die Behörde – wir zeigen Ihnen jeden Schritt. Zwei Dokumente, je nach Bedarf: schnell überblicken oder komplett im Detail.
In wenigen Minuten lesbar: So funktioniert der Check-in für Schützen, so behält der Vorstand im Admin-Dashboard alles im Blick – inklusive Gästen, Schnuppertraining und Check-out-Regeln.
Zur KurzanleitungDie vollständige Dokumentation: jede Registerkarte, jeder PDF-Export, alle rechtlichen Hintergründe und sämtliche Konfigurationsmöglichkeiten – für Administratoren und alle, die es genau wissen wollen.
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